Ein kleiner Ausschnitt aus meiner Masterarbeit, die ich gerade am Institut für Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin schreibe. Thema: »Walter Benjamins Sprachtheorie und ihre Ursprünge in der Sprachmystik der Kabbala«

Ein kleiner Ausschnitt aus meiner Masterarbeit, die ich gerade am Institut für Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin schreibe. Thema: »Walter Benjamins Sprachtheorie und ihre Ursprünge in der Sprachmystik der Kabbala«

Die ursprüngliche Sprache stammt natürlich, wie alles andere auch, von Gott, aber warum hat das hebräische Alphabet 27, unser Alphabet 26 und das große Arkanum (Tarot) 22 Zeichen und ist doch dasselbe? Das ursprüngliche hebräische Alphabet, die Flammenschrift, besteht aus Jods, alle Zeichen sind aus Jods zusammengesetzt. Jods sind göttliche Flammen, Fraktals offenbarten göttliches Bewusstsein. Unser Alphabet hat, wie das hebräische und das des Tarot, 21 Konsonanten. Die Zahl und Funktion der Vokale ist in diesem Zusammenhang nicht wichtig. Die Lösung liegt im Konsonanten. Musik wird mit Konsonanten geschrieben und mit Vokalen gemacht. Um Musik aufzeichnen zu können, hat man nur eine begrenzte Anzahl von Möglichkeiten, denn Musik und Sprache müssen zwei Regeln erfüllen. Erzeugung harmonischer Zusammenklänge (Wörter) und Transponierung (Änderung der Stimmung oder Tonart). Dies ist nur bei 3, 5, 7, 9, 12, 21, 31 usw. Intervalle in der Oktave (Dimension) möglich. Das 21-Ton-System ist für unsere Sprache am praktischsten, vielleicht auch deshalb, weil die anderen Tonsysteme bereits für verschiedene Musikarten verwendet werden.
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