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  • Klimagipfel – Reaktionen auf den Newsletter der Tattva Viveka-Redaktion

    Liebe Leserinnen und Leser der Tattva Viveka,

    unser Newsletter-Versand vom Freitag zum Thema Klimagipfel und weltweite Proteste gegen die Verursacher der Klimaerwärmung hat diverse Reaktionen bewirkt. Im folgenden veröffentlichen wir für Alle die wichtigsten Rückmeldungen (mit Erlaubnis der Personen).

    Eine Antwort der Redaktion finden Sie im Anschluss an die Rückmeldungen.

    —————– eingegangene Rückmeldungen ———————–

    Glauben Sie ernsthaft hat an diesen staatlich verordneten Unsinn
    und Irrsinn vom menschengemachten Klimawandel?

    http://www.freiewelt.net/blog-1155/die-manipulierte-klimaschutzpolitik-(v).html

    Bitte nicht!
    D. M.

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    Sehr geehrte Damen und Herren
    Vielen Dank für Ihre Info.
    Irgendwie scheint es doch noch so, daß viele Personen aus der alternativen Szene die Macht-Spiele nicht begriffen zu haben.
     
    Die Klimalüge ist eine von vielen Lügen der Machtlobby ! ! !
    
Wir haben ein großes Umweltproblem in vielen Bereichen da müssen wir daran arbeiten,
    nicht am CO2 – Schwindel.

    Mit herzlichen Grüßen aus dem Unterallgäu
    K. S.

    +++++++++++++++

    Es ist eine Schande, dass auch vernunftbegabte Menschen wie Ihr dem Klimawahn verfallen seid.
    Folgende Fakten mögen für sich sprechen:
    1. In der Natur wurde noch nie eine experiementel nachvollziehbarer Treibhauseffekt  nachgewiesen und schon gar nicht ein gallopierender!
    2. Ebenfalls noch nie wurde irgend ein Gas (Kohlendioxid schon gar nicht) als qualitativ in der Natur wirkendes Treibausgas nachgewiesen.
    3. Noch nie wurde nachgewiesen, eine der immer wieder auftretenden Klimaveränderungen wären einem global wirksamen Treibhauseffekt geschuldet, schon gar nicht einem menschenverursachten. Wo soll auch die hierzu nptwendige Energie herkommen!
    4. Naturgeschichtlich nachweisbar sind indessen enorme globale Klimaveränderungen seit ungefähr tausend Jahren.
    5. Die Sonne strahlt in 1 Stunde so viel Wärme auf die Erde, wie die gesamte Menschheit in 1 Jahr produziert (einschliesslich des CO2-Unsinns). Solche Energien treiben das globale Klima an und nicht die megalomanischen klimabesessenen Menschlein.
     
    We aber nichts weiss, der muss jeden Unsinn glauben. Der Klimawahn ist einzuordnen zu Behauptungen wie „die Erde ist eine Scheibe“ oder „Kinder bringt der Klapperstorch“.
     
    Mit heute unfreundlichen Grüssen an die Bergstrasse
    W. B.

    +++++++++++++++

    Lieber Ron,

    die Welt ist völlig verrückt, so scheint es. Ich glaube mittlerweile, daß die „Klimaerwärmung“
    durch Co2 Ausstoss ein gigantischer Betrug ist!
    Unter dem Begriff „Climategate“ wurde kürzlich ein Skandal bekannt: Interne E-Mails des IPCC
    an der Universität von East Anglia wurden gehackt und es kam an die Öffentlichkeit, daß führende
    Wissenschaftler ihre Klimadaten offenbar manipuliert und gefälscht haben, mit dem Ziel einen markanten
    Temperaturanstieg auf der Erde zu deklarieren, den es in der Realität gar nicht gibt. Auf deren Klimadaten
    stützen sich alle Regierungen und NGO´s.

    Es ist zu vermuten, daß die Regierungen und Konzerne mit den Beschlüssen von Kopenhagen
    eine neue gigantische Geldeinnahmequelle kreieren, die uns alle finanziell stark belasten wird
    und Konzerne, Spekulanten, Banken und Regierungen abkassieren lässt. Die Umverteilung von
    unten nach oben kann in eine neue Runde gehen. Die geplante CO2 Steuer und der Emissonenhandel
    ist ein neues Megabusiness. Den Herrschaften scheint es nicht wirklich um Umweltschutz zu gehen,
    sondern um Macht und Geld.

    Schwer zu glauben, aber nach einigen Recherchen bin auch ich zu der Überzeugung gelangt, daß
    die menschengemachte Klimaveränderung eine der größten Lügen ist, die uns jemals verkauft wurde.

    Echt bitter, wie der gute Wille so vieler Menschen mißbraucht wird. Und natürlich berichten die Medien
    schön brav weiter über die Klimaerwärmung. Die Wissenschaftler, die eine Gegenposition zum herrschenden
    Dogma einnehmen und z.B. sagen, daß unser Klima in erster Linie durch die Sonnenaktivitäten bestimmt wird,
    werden ignoriert oder diffamiert.

    Das Merketingtool der Obrigkeit ist immer das Gleiche: Schaffe Angst und dann verkaufe die Lösung.
    Daher würde ich allen Lesern empfehlen selbst im Internet zu recherchieren und Gegenpositionen zum
    vorherrschenden Dogma des Klimawandels zu suchen, um sich dann ein differenziertes Bild zu machen.

    Vielleicht solltest Du als Jourmalist die Sache mal genauer untersuchen!?

    Liebe Grüße

    Dein Cosmic

    +++++++++++++++

    Hallo. 
    wo genau hinterm Mond lebt die Tattva Vivaka Redaktion?
    Ein Glück, dass ihr schon Internet habt, sonst würdet ihr die folgende Seite nicht anschauen können.
    http://infowars.wordpress.com/2007/06/13/rtl-extra-spezial-der-klima-schwindel/
    T. D.

    +++++++++++++++

    Hallo Ronald,

    die Erde leidet wirklich
    aber nicht am CO2
    sondern an Atomenergie
    an Pestiziden
    an genmanipulierten Pflanzen  etc.

    hast Du Dich mal mit den kritischen Stimmen zur Klimaerwärmung auseinandergesetzt?
    da wirst Du feststellen, dass eine große Finanzquelle mit dem C02 Emissionshandel angezapft werden soll und die eigentlichen, schädlichen Faktoren nicht abgestellt werden.

    Mir stehen die Haare zu Bergen, ob dieser Meinungsmache!

    Nach meinem Kenntnisstand ist es so, dass die Erde schon immer ganz natürlichen Schwankungen der Temperaturen ausgesetzt war. Durch die Sonnenaktivität.
    Mit Co2 hat das rein gar nichts zu tun. Es ist vielmehr zu beobachten, dass aufgrund der Erwärmung das in den Meeren gebundene CO2 verstärkt in die Atmosphäre entlassen wird.
    Das ist wissenschaftlich erforscht.  Die Daten, die durch die IPCC veröffentlich werden, sind nach Meinung vieler Wissenschaftler manipuliert.Kam auch letztens erst durch einen Hackerskandal ans Licht.
    Recherchiere mal im Netz da wirst Du staunen.  Hier ein Anfang:  http://www.klima-ueberraschung.de/

    Liebe Grüße
    U. E.

    ——————————

    Beitrag der Redaktion:

    Auch ich von der Redaktion weiß schon länger von der „Klimalüge“. Dieser Auffassung zufolge gibt es gar keine Klimaerwärmung und das Ganze ist ein riesig angelegter Betrug der Herrschenden.

    Der Klima-Gipfel ist ja mittlerweile gescheitert. Einen guten Kommentar finde ich bei Spektrum Wissenschaft von Daniel Lingenböhl: http://ow.ly/OaVs

    Wenn, wie die Kritiker sagen, der Klimawandel nur eine große Lüge ist, dann frage ich mich, wie es kommt, dass alle Staaten der Erde sich zu einem Gipfeltreffen zusammenfinden. Sind sie alle an dem Komplott beteiligt? Und warum weigern sie sich dann auch noch, konkrete Maßnahmen zu ergreifen, wenn der Klimawandel ein Riesengeschäft sein soll?

    Mal ehrlich: Ich halte von diesen Verschwörungstheorien nichts. Psychologisch betrachtet sind das Kontrollillusionen, die durch intellektuelle Rationalisierungen plausibel gemacht werden sollen. Ohnmacht und Allmacht liegen dicht beisammen, wenn man sie dialektisch betrachtet. Die Idee von dem Klimaschwindel funktioniert doch nach einem einfachen Muster: alle Menschen sind ohnmächtig und werden von einer kleinen allmächtigen Herrscherclique kontrolliert. Es herrscht eine gigantische Täuschung vor, die von einer obskuren Gruppe wissentlich und absichtlich gesteuert wird. Dahinter stehen meines Erachtens nur die Allmachtsphantasien der Verschwörungstheoretiker selbst. Denn wenn es ihnen gelänge, die Verschwörer aufzuhalten und den Schwindel zu entlarven, ginge doch die Macht auf sie selbst über. Und endlich wären die „richtigen“ Leute an der Macht.
    Es mag sein, dass es die Verschwörungstheoretiker gut meinen und selbst gerne die Welt retten möchten. Aber das ist nicht ausreichend, um ein klares Verständnis der Realität zu erlangen. Psychische Dysfunktionalität drückt sich zuallererst in einer feindseligen Haltung gegenüber den Mitmenschen aus. Kein Mensch ist von Fehlern verschont. Es soll nicht darum gehen, jemanden als krank im Sinne von verrückt abzustempeln. Aber wir müssen uns immer dessen bewusst sein, dass psychische Fehlhaltungen zu Fehlinterpretationen der Wirklichkeit und der Mitmenschen führen. Eine Interpretation, die schwarz-weiß ist und Misstrauen und Feindseligkeit verstärkt, muss genau auf ihre Stichhaltigkeit geprüft werden. Viele Menschen folgen einfach ihrer Neigung zu widersprechen. Sie sind einfach immer dagegen. Sie wollen einfach immer exklusiv sein. Und sie denken, nur sie allein blicken, was läuft. Sie sind was ganz Besonderes, die geistige Speerspitze der Menschheit inmitten eines Meeres der Unwissenheit und Dummheit. Sie halten die Menschen für eine dummen Schafherde, die ferngesteuert auf den Abgrund zuläuft. Sie sind die Verkünder und Erwecker, die Messiasse, die den Verblendeten endlich die Augen öffnen. Aber sie schauen selbst nicht hin. Sie sehen den Lebenswunsch der Menschen und ihre Souveränität nicht. Sie sind einfach Co-Abhängige, die ihre Sucht ausleben, über Retten und Belehren die Kontrolle an sich zu reißen.

    Ich halte es für evident, dass der Mensch mit seinen Technologien (Kohlekraftwerke, Erdölverbrennung etc.) die Umwelt verschmutzt. Verbrennung von organischem Material ist kein Lebensaufbau, sondern Lebensabbau. Dies kann unmöglich das Leben im Ganzen fördern. Von daher finde ich das wachsende Umweltbewusstsein begrüßenswert. Wir haben nun seit bald 30 Jahren für eine ökologische Wende gekämpft. Jetzt ergreift die Idee endlich den Mainstream, und nun gibt es wieder Miesepeter, die das schlecht machen. Ich begrüße die ökologische Bewusstwerdung auf globaler Ebene und auf der Ebene der Regierungen der Länder. Ich begrüße die Bemühungen und die damit einhergehende Tatsache, dass sich die Delegierten den Konflikten der Realität stellen. Ich finde es eine erstklassige Lehrstunden zum Thema Gemeinschaft, wenn ich lese, dass „in der abschließenden Diskussion dieses Papier auf erbitterten Widerstand stieß. Allen voran agitierten einige südamerikanische Länder um Venezuela und der Sudan gegen den Kompromiss, weil sie mit der Art seiner Entstehung unzufrieden waren. (…) Ebenfalls skeptisch beäugt und tendenziell abgelehnt wurde der Kompromiss von einer zweiten Staatengruppe um Tuvalu – einem pazifischen Inselstaat, dem durch steigende Meeresspiegel der Untergang droht. (…) Die größte Niederlage aber musste die Weltgemeinschaft an sich hinnehmen. Sie zeigte, dass sie nicht Willens und in der Lage ist, globale Probleme gemeinsam anzugehen.“ (Aus dem Beitrag von Daniel Lingenböhl, Link s. oben).

    Kleine Staaten der Dritten Welt waren genauso an dem Gipfel beteiligt wie die Major Player. Und ihre Stimme hatte auch Gewicht. Ich finde es eine bewundernswerte Leistung, 192 Staaten auf diese Weise zusammenzubringen. Das zeugt erstmal von höchster Professionalität. Und es ist ein historisches Novum. Dass es dann mit der Einigung nicht klappt, ist bedauerlich. Aber es ist eine Lehre. Wir Menschen lernten bisher immer aus unseren Fehlern. Wir werden uns weiter entwickeln und eines Tages werden wir die Kompetenz haben, auch einen solchen Haufen auf einen Nenner zu bringen.

    In diesem Sinne
    Schöne Weihnachten und ein gutes neues Jahr

    Ronald Engert
    Chefredakteur

    Kooperation in der Natur
  • Der Philosoph Walter Benjamin (1892-1940) – Archive, Zettelkästen und das Internet

    Walter Benjamin (1892-1940)
    Walter Benjamin (1892-1940)

    Walter Benjamin, einer der genialsten Philosophen des 20. Jh., was meine Ansicht betrifft, starb im Alter von 48 Jahren auf der Flucht vor den Nazis. Lange Zeit galt es als Selbstmord, aber jüngere Forschungen lassen daran Zweifel aufkommen. Er könnte auch ermordet worden sein. Sein letzter Weg ging über die Pyrenäen, auf der Flucht nach Spanien. Das Einzige, was er bei sich trug, war eine Aktentasche. Sie enthielt sein letztes Manuskript. Es ist verschollen.

    Benjamin lebte für das Schreiben. Benjamin fasziniert mich. Ich finde es bemerkenswert, dass mich sein Werk nach vielen Jahren wieder einholt – jetzt, wo ich selbst 48 Jahre alt bin. Ich las ihn im Studium, in den 80er Jahren. Er prägte mein Denken wie kein anderer. Ich fühlte mich ihm seelenverwandt. Doch dass er am gleichen Tag wie ich Geburtstag hat, am 15. Juli, fiel mir erst viele Jahre später auf. 22 Jahre habe ich mich – bis auf winzige Gelegenheiten- – nicht mehr mit ihm beschäftigt. Ich ging selbst durch eine Art Tod. Aber nun kommt wieder das Leben. Das Ende von Unglück ist Glück.

    Sein Werk ist hermetisch. Es spannt den Bogen zwischen Mystik und Politik. Es ist spirituell und zugleich profan. Er selbst prägte den Begriff „profane Erleuchtung“. Er war Jude und bekannte sich in den 30er Jahren zum Marxismus. Ab 1933 war er auf der Flucht vor den Nazis. Er verließ Deutschland und lebte mittellos in Paris. Er kannte viele Geistesgrößen der Zeit: z.B. Theodor W. Adorno, Max Horckheimer, Siegfried Krakauer, Berthold Brecht. Bei Brecht in Dänemark lebte er oft im Sommer.
    Die Schulwissenschaft sieht ihn nur als weltlichen Intellektuellen. Meiner Ansicht nach war er kabbalistisch motiviert.

    Benjamin hatte die Idee, eine Arbeit ganz aus Zitaten zu schreiben. Eine literarische Montage, ähnlich den dadaistischen und surrealistischen Kunstwerken seiner Zeit. Die Montage war eine neue Kunstform. Versatzstücke der Realität wurden zu Kunstwerken zusammengebaut. Der Künstler war nicht mehr der autonome Schöpfer, sondern jemand, der aus der zweiten Natur der menschlichen Technik Dinge entlehnte, sie verfremdete und ummünzte, um einen neuen Blick zu erlangen.

    Einige Zitate aus dem Buch „Walter Benjamins Archive“ (Suhrkamp 2006), das ich gerade gelesen habe:

    „Die Gabe, Ähnlichkeiten zu erkennen, ist ja nichts als ein schwaches Überbleibsel des alten Zwangs, ähnlich zu werden und sich zu verhalten.“ (S. 76)

    „Vielmehr ist Sprache (und Schrift) als Verwendung des mimetischen Vermögens anzusehen, als ein Archiv unsinnlicher Ähnlichkeiten, unsinnlicher Korrespondenzen.’“ (S. 79)

    „Vielleicht weißt Du garnicht, wie schön es ist, die wechselnden und ungleich gearteten Gedanken so vieler Jahre immer wieder gastfreundlich von den zartesten und saubersten Quartieren, die Du ihnen anweist, aufgenommen zu sehen.“ (S. 122)
    Anmerkung: Benjamin meinte mit den „zartesten Quartieren“ die Notizbücher, die ihm der Freund schickte, und die er für seine Entwürfe und Notizen verwendete. Benjamin war es wichtig, auf gutem Papier und in schönen Heften zu schreiben.
    So sagte er in „Die Technik des Schriftstellers in dreizehn Thesen“: „Laß dir keinen Gedanken inkongnito passieren und führe dein Notizbuch so streng wie die Behörde das Fremdenregister.“ (S. 122)
    Das Heft ist ein Medium, das Verfasser und Werk in Beziehung bringt.

    „Worte zu dem zu finden, was man vor Augen hat – wie schwer kann das sein. Wenn sie dann aber kommen, stoßen sie mit kleinen Hämmern gegen das Wirkliche, bis sie das Bild aus ihm wie aus einer kupfernen Platte getrieben haben.“ (S. 141)

    „Arbeit an einer guten Prosa hat drei Stufen: eine musikalische, auf der sie komponiert, eine architektonische, auf der sie gebaut, endliche eine textile, auf der sie gewoben wird.“ (S. 163)

    „Methode dieser Arbeit: literarische Montage. Ich habe nichts zu sagen. Nur zu zeigen. Ich werde keine geistvollen Formulierungen mir aneignen, nicht Wertvolles entwenden. Aber die Lumpen, den Abfall: die will ich nicht beschreiben, sondern vorzeigen.“ (S. 196, über seine Passagen-Arbeit).

    Irgendwie erinnert mich seine Arbeitsweise auch an meine. Auch ich mag es, Zitate zu bringen und das, was schon an Gutem gesagt wurde, zu würdigen. Es sind die Abfallstücke, die Überreste menschlicher Erkenntnisarbeit.
    Benjamin wäre angesichts der heutigen Möglichkeiten des Computers und des Internets sicher ebenso fasziniert wie ich. Was Benjamin noch handschriftlich in Kladden und Zettelkästen festhielt (darum geht das Buch, aus dem die Zitate entnommen sind), und später mühselig auf der Schreibmaschine ins Reine schrieb, kann man heute direkt in den Computer tippen, verändern, kopieren, löschen, überarbeiten, erweitern, verlinken, versenden und auf dem Fuße veröffentlichen – wie in diesem Blog.
    Diese technische Errungenschaft wird auch das Erkenntnisvermögen des Menschen nachhaltig verändern, und damit auch unserer Kultur. Wie Peter Sloterdijk ja auch nicht müde wird zu betonen: der Mensch ist ein Produkt seiner eigenen technischen Entwicklung. Wo wären wir heute ohne die Erfindung Gutenbergs, ohne das gedruckte Wort? Wo werden wir in einhundert Jahren sein, aufbauend auf dem, was heute durch die Informationstechnologie möglich wird?

    2010 wird sich sein Todestag zum 70. Mal jähren. Das bedeutet, dass das Copyright auf seine Schriften erlöschen wird. Ab 2010 sind seine Schriften „gemeinfrei“, das bedeutet, sie können frei nachgedruckt werden.

  • Peter Sloterdijk – Optimierung des Menschen?

    Rezension

    Peter Sloterdijk – Optimierung des Menschen?, Teleakademie, Quartino-Verlag, München 2009, DVD 45 min.

    Mir war es bis dato unbekannt, dass Philosophie derart unterhaltsam sein kann. Beim Anschauen dieses Vortrags, den Sloterdijk im Studium Generale in Tübingen vor einem gefüllten Hörsaal hielt, musste ich nicht selten schallend lachen ob der virtuosen und genialen Scharfzüngigkeit des Professors für Ästhetik und Philosophie.
    So spricht Sloterdijk etwa von den drei Elementen der menschlichen Anthropotechnik: der Prothetik, der Athletik und der Kosmetik und kommt zu dem Schluss, Menschenwürde und Gravitation bildeten einen Widerspruch. Dies bemerke man vor allem bei bestimmten Körperteilen, die mit zunehmendem Alter unangenehm auffallen bzw. abfallen. Hier sei die kosmetische Chirurgie gefragt, die heute auch unbefangen Anwendung finde, nachdem man den menschlichen Körper nicht mehr einfach so entgegennehmen möchte, wie er vom Schöpfer angeliefert wurde.
    Auch die Prothetik verdiene hohe Beachtung, sei doch in Form der künstlichen Zähne wie auch der Augengläser evident, dass eine Teilnahme an der menschlichen Kultur ohne diese Supplementierungen nicht vorstellbar sei. Der „neotenische Primatenfötus“, der der Mensch ist, könne ohne diese technischen und selbstbildnerischen Kunststücke schlechthin nicht der sein, der er ist. (Neotenie ist die Lehre von der Erhaltung fötaler Eigenschaften im erwachsenen Individuum.)
    Sloterdijk sagt, in der gegenwärtigen egalitären Ausrichtung der Glaubenssysteme ist es schwierig, den Menschen als ein Wesen zu beschreiben, das in einer „Vertikalspannung“ lebt, als jemand, der einem „Differenzstress“ ausgesetzt ist zwischen Sein und Werden-Können. Frühere Vorstellungen der Optimierung des Menschen, die vom Adel gehalten wurden, sind durch das Bürgertum bekämpft und als ungültig erklärt worden, wenn auch in Form des „Adels des Geistes“ – so ein Buch von Thomas Mann – die Idee durchaus weitergetragen wurde.
    Die Vertikalspannungen erleben im Laufe der Kulturentwicklung eine Verflachung, ohne deswegen verzichtbar geworden zu sein. Waren es früher metaphysische und transzendente Pole, an denen sich der Aufstieg des Menschen messen ließ, sind es heute profanere Gefilde, die zugleich flacher als auch breiter angelegt sind, allem voran in der allgemeinen Bildung.
    In diesem Sinne ist der bei seiner ersten Verwendung durch Sloterdijk viel gescholtene Begriff der Anthropotechnik (1997) garnicht so verkehrt. Schon bei Pico della Mirandola 1480 findet man die „frühhumanistische Autoplastik“ des Menschen, der sich selber bildet.
    Spannend ist das Ende der Rede, wo Sloterdijk einen anthropophilosophischen Ausblick gibt. Er unterscheidet drei Kulturepochen: die animistische, die personalistische und die kybernetische. Die personalistische Epoche des Humanismus wird nun abgelöst vom Maschinenzeitalter. Sloterdijk erwähnt es in dem Vortrag mit keinem Wort, aber hier sei nochmal der Hinweis auf das epochemachende Werk von Gotthard Günther: „Das Bewusstsein der Maschinen“ gegeben, das Sloterdijk nachweislich rezipiert und hervorragend verstanden hat. Man erlaube mir auch den bescheidenen Verweis auf meinen eigenen Aufsatz zu diesem Buch in Tattva Viveka 17 (2002, hier online). Die Erfindung der kybernetischen Maschinen fordert vom Menschen, „um eine psycho-historische Dimension komplexer zu denken als ihre hochkulturellen Vorgänger.“ So lautet das Schlusswort des Vortrags: „Die höhere Vermittlung kann nur noch von der maschinistischen Moderne her geleistet werden. Sie muss sich als die größere menschliche Kraft erklären. Man muss Kybernetiker werden, um Humanist bleiben zu können. Von einer technohumanen Kultur, die mehr als eine erfolgreiche Barbarei sein will, werden vor allem zwei Dinge verlangt: psychologische Bildung und kulturelle Übersetzungsfähigkeit. Die Mathematiker müssen Poeten werden, die Kybernetiker Religionsphilosophen, die Ärzte Komponisten, die Informatiker Schamanen. Aber war Humanität je etwas anderes als die Kunst, Übergänge zu schaffen?“
    Mit diesen furiosen und zugleich kryptischen Worten leitet Sloterdijk zum „Dritten Zeitalter des Seelischen, den kybernetischen und maschinistischen Denkformen“ über. Dass es Sloterdijk nicht um eine Verherrlichung oder Verunglimpfung der Technik geht, mag aus diesen Worten hervorgehen. Er beschreibt einfach die Gegebenheit. Eine menschliche Selbsterkenntnis auf der Höhe der Zeit kann keine agrokulturelle Romantik sein. Wir Menschen müssen uns der Realität unserer maschinellen Techniken stellen. Nur aus diesen Denkformen ist eine moderne humane Kultur zu erwarten, also keine „erfolgreiche Barbarei“ – die ohne Zweifel auch dabei herauskommen kann – , sondern eine globale und transzendenzoffene Weltkultur der Anthropologie und der menschlichen Disziplinen zur Optimierung des menschlichen Geschicks. Inwiefern es dann dem Informatiker obläge, der Schamane zu sein, mag der geneigte Leser nun selbst herausfinden.

  • Gottes Gericht

    Wahrscheinlich haben wir noch nicht einmal das Recht, alles zu wissen und immer Recht zu haben.

    Wir Menschen neigen dazu, auf alles eine Antwort zu haben. Das bedeutet, dass wir eher lügen als unsere Unwissenheit zugeben. Es ist uns wichtiger, überhaupt eine Antwort zu haben, auch wenn sie falsch ist, als es offen zu lassen und zu sagen: „Ich weiß es nicht.“
    Dies ist der Wunsch, alles zu wissen und auf alles eine Antwort zu haben. Wir wollen immer Recht haben. Das ist unser Anspruch auf Kontrolle, auf Herrschaft. Wir wollen verstehen, aber indem wir unser Nicht-Verstehen nicht zugeben, wird das Verstehen zu einem Herrschaftsinstrument, zu einer Kontrollillusion.
    Es ist menschlich, eine Antwort auf die offenen Fragen zu suchen. Aber wir haben kein Recht darauf, alles zu wissen.
    Am gefährlichsten sind die Menschen, die auf alles eine Antwort haben. Das sind die Täuscher, die Dogmatiker. Für sie wird der Nicht-Wissende, der Fragende schnell zum Feind. Sie können keine Unvollkommenheit tolerieren. Schwäche ist ihnen ein Greul.

    Wir wollen immer Recht haben. Aber das Recht gehört uns nicht. Das Recht gehört Gott. Deshalb heißt es „der Tag des jüngsten Gerichts“. Was immer wir Menschen uns an Erklärungen und Rationalisierungen zusammendichten – sie werden von der Wirklichkeit Lügen gestraft werden. Das Gericht wird kommen, aber wir werden dieses Urteil nicht sprechen. Das wird von Gott gesprochen. (Gott = Höhere Macht, Großer Geist, das Göttliche, Göttin, kosmische Weisheit, das Eine etc.)

    Gott ist der Richter, der Richtende, der der die Richtung gibt. Es gibt ein Gericht, ja. Aber das halten nicht wir Menschen ab. Das ist die Anmaßung. Wir Menschen wollen Gott sein, und wollen richten. Daraus entsteht das ganze Leiden der Welt. Wir haben kein Vertrauen in die Weisheit Gottes, in seine Liebe und Fürsorge. Einige Menschen haben ihn zu einem strafenden Gott stilisiert, um ihre eigenen Machtinteressen zu erfüllen. Sie regierten mit Angst und Schuld, mit Schrecken und Scham „im Namen Gottes“.

    Aber Gott ist liebend und fürsorglich. Du bist ein Kind Gottes. Er hat dich so gewollt, wie du bist.

    Die Handlungsketten, die wir Menschen auslösen, unterliegen dem Gericht Gottes. Selbst mit all unserer Kraft können wir gegen dieses Gericht nicht ankommen. Wir können es hinauszögern. Aber wir wissen ja schon: „Gottes Mühlen mahlen langsam.“ Gott hat zwei Geschwindigkeiten: langsam und ganz langsam. Auch über die Geschwindigkeit haben wir keine Kontrolle. Das Ergebnis wird kommen, und es wird von Gott gegeben. Deshalb diese Rede von der Gottesfurcht. Es bedeutet nicht: habe Angst. Es bedeutet, achtsam zu sein und Gottes Weisheit zu ehren. Ich glaube, selbst Gott hat keinen Einfluss auf das Karma, also die kosmischen Gesetze, die mit einer gewissen Zwangsläufigkeit ablaufen. 1+1=2, das ist halt so.

    Indem wir uns der Führung Gottes anvertrauen, seinem Willen, haben wir die kosmische Weisheit und die kosmischen Gesetze auf unserer Seite. Das ist das Beste, was uns geschehen kann.

  • Ökologischer Unsinn

    Das renommierte Handelsblatt hat in seinem Online-Chefredakteur Sven Scheffler einen renommierten Fürsprecher für die ökologische Vernunft bekommen.

    Seine Analyse der Abwrackprämie bringt auf dem Punkt, was einigen Menschen schon länger klar ist: Das war ein Strohfeuer.

    Nicht nur dass die Automobil-Industrie für 2010 einen katastrophalen Einbruch prognostiziert. Handelsblatt Online:

    Die Öko-Bilanz der Neuwagenhausse ist eindeutig negativ, wie das Wuppertal-Institut für Klima, Umwelt und Energie schon 2007 berechnete. Kauft jemand alles 6 Jahre einen Neuwagen, dann schlagen die Produktionsemissionen stärker zu Buche als der etwas betagte Altwagen mit höheren Treibstoffemissionen.

    Zitat aus dem Blog von Sven Scheffler:

    „Ökonomisch wie ökologisch macht das leider keinen Sinn. Wunschdenken und Realität liegen auch hier weit auseinander. Denn neue Autos wachsen nicht CO2-neutral auf den Bäumen. Dem Weltklima ist es schließlich egal, ob CO2 durch einen Autoauspuff oder einen Fabrikschornstein in die Atmosphäre gelangt.

    Das Wuppertal-Institut für Klima, Umwelt und Energie nahm im April 2007 vier unterschiedliche Fahrzeuge unter die Lupe: den Seat Ibiza, die S-Klasse von Mercedes-Benz und den VW Lupo. Das Ergebnis: Beim Ibiza entfallen 20 Prozent des Gesamtenergiebedarfs auf die Herstellung, beim Golf sind es 22 Prozent, bei der S-Klasse 27 Prozent, beim VW Lupo sogar 30 Prozent. In CO2 umgerechnet bedeutet das: Ein Kleinwagen kostet etwa 18 Tonnen CO2 in der Produktion, ein Mittelklassewagen etwa 22 Tonnen. Interessante Lektüre des Wuppertal-Instituts.

    Was bedeutet das für die Gesamtumweltbilanz?

    Eine kleine Rechnung:

    Variante 1

    Seit 1966 nur 1 Wagen
    Mercedes, Baujahr 1966, 15.000 km/Jahr mit einem Durchschnittsverbrauch von 9 Liter/100km:

    Ökobilanz: 645.000 Kilometer mit einem Verbrauch von 58050 Liter führen zu einer CO2-Belastung von 153,25 Tonnen CO2. Hinzu kommen 22 Tonnen Co2-Ausstoß, die bei der Produktion entstanden sind.

    Gesamtökobilanz = 175,25 Tonnen CO2

    Variante 2

    Seit 1966 alle 6 Jahre einen Neuwagen (15.000 km/Jahr), dessen Verbrauch schrittweise von 9 Liter/100km auf 5,5 Liter/km sinkt.

    CO2 durch Produktion von 7 Autos: 108 Tonnen.
    (Der CO2-Ausstoß durch die Produktion wird mit 18 Tonnen (Kleinwagen) angesetzt. Sprich mehr als ein VW Polo ist damit nicht abgedeckt.)

    CO2 durch Fahrleistung: Bei 645.000 Kilometer mit einem Verbrauch von 43575 Litern werden 115 Tonnen CO2 in die Atmosphäre gestoßen.

    Gesamtökobilanz: 223 Tonnen CO2″

    Quelle: Handelsblatt online, Blog „Freiheit 360°“
    —————

    Ein Kommentar zu dem Blog bringt noch mehr Probleme zu Tage:

    „In der Vergleichsrechnung ist ebenfalls nicht berücksichtigt, dass die fünf Altwagen auch wieder entsorgt werden müssen, was vermutlich ebenfalls nicht CO2-neutral erfolgen kann.

    Darüber hinaus würde ich gerne wissen, was sich alles (nicht) hinter der Gesamtsumme von 18 oder 22 Tonnen CO2 als Ausstoß der Produktion eines PKW versteckt: auch die Gewinnung der für die Herstellung notwendigen Rohstoffe, wie Aluminium? Auch ihr Transport von der Fundstätte in die Raffinerie? Ihre Aufbereitung bis zur Industriequalität? Ihr Weitertransport bis in Werk? Die Produktion der dafür notwendigen LKWs, inklusive Rohstoffen von der Gewinnung bis zur Verarbeitung? Und der zusätzlich erforderlichen Fabriken für eine versechsfachte PKW-Produktion? Der dafür erforderliche Flächeneinsatz?“

    —————

    Mich wunderte es schon die ganze Zeit, warum hier so kurzsichtig gedacht wird. Das Ganze war nur ein Strohfeuer des Wahnsinns. So wie viele Maßnahmen der Politik und Wirtschaft.

    Ich jedenfalls fahre meinen VW Passat, Baujahr 1992, immer noch mit großem Vergnügen. Die Reparaturen sind übersichtlich. Die Mechanik funktioniert ohne elektronischen Schnickschnack.

  • Willkommen!

    Guten Tag,

    das ist mein erster Blog. Willkommen in der Welt der grenzenlosen Information.

    Ich bin der Chefredakteur und Herausgeber der Zeitschrift Tattva Viveka. Forum für Wissenschaft, Philosophie und spirituelle Kultur. Ich studierte Germanistik und Philosophie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt/Main. Es folgte eine Ausbildung zum Verleger im linken Verlag Neue Kritik in Frankfurt/Main. Seit 1994 publiziere ich die Tattva Viveka. Dieses Jahr war also das 15jährige Jubiläum. Die Zeitschrift findet Ihr unter www.tattva.de.

    Meine Interessen liegen vor allem im Bereich der Geisteswissenschaften und der Spiritualität, nicht ohne die Zusammenhänge zu Politik und Gesellschaft aus den Augen verlieren zu wollen. Was ist der Sinn des Lebens? könnte ich – etwas pathetisch – mein Interesse formulieren. Ich möchte glücklich sein und Wissen erlangen. Wenn mein Leben nützlich ist und ich Möglichkeiten finde, wirksam zu sein, betrachte ich mein Leben als Erfolg.

    Der weitaus größte Anteil an Leiden machen wir uns selbst. Dies aber weise zu unterscheiden von dem objektiven Leid, dass durch die sozialen und politischen Verhältnisse bzw. durch entsprechende Personen verursacht wird, halte ich für wichtig.

    Subjektives und objektives Leid existieren. Subjektives Leid können wir ändern, indem wir uns ändern. Objektives Leid können wir ändern, indem wir die Welt ändern.

    Wenn unsere Erwartungen an die Welt Leid verursachen, können wir unsere Erwartungen ändern, oder wir können die Welt ändern. Meine Schätzung derzeit ist, dass 95% des Leids aus falschen Erwartungen kommt. Die Welt ist wie sie ist. Das Leben zu seinen Bedingungen annehmen, führt zu einen realistischen Sinn für das Leben und erspart uns vieles an Leiden.

    Wie ist die Welt? Sind die bestehenden Verhältnisse zu verbessern? Oder haben wir schon die beste aller möglichen Welten, wie der Philosoph Leibniz im 17. Jh. schon nach tiefer metaphyischer Erwägung schlussfolgerte.

    Um dies zu erkennen und zu verstehen, bedarf es dem Heraustreten aus der ideologischen Sicht. Ideologie ist der Schleier, die Illusion, die aus heimlichen egoistischen Motiven geboren wird. Die Verheimlichung führt zu Projektionen und Schattenbildungen. Einfache direkte Wahrheiten werden verklausuliert und rationalisiert. Der Mensch geht in die Bewertung. Zum Beispiel schäme ich mich, etwas über mich zu sagen. Weil ich mir aber diese Scham nicht eingestehen will, bewerte ich die anderen Menschen negativ, indem ich sage, die kapieren das ohnehin nicht, sie sind zu dumm, zu grob, zu desinteressiert, ihnen fehlt das Fassungsvermögen oder die Sensibilität usw. usw. So wird unser Geist zum Anästhetikum, zur Betäubungspille, um unsere Wahrheit der Scham nicht zugeben zu müssen. Daraus entstehen endlose Leiden, in Form von Isolation, Entfremdung, Groll, bis hin zur Gewalt.

    Das Gegenmittel gegen diese Krankheit ist die Ehrlichkeit. Sie bringt uns wieder mit unseren Nächsten in Kontakt, in Berührung. Erst dann kann die Lebensenergie wieder fließen. Menschen brauchen Menschen. Der Mensch ist des Menschen Medizin (afrikanisches Sprichwort).

    Noch ein schönes Sprichwort:

    Arbeite, als würdest Du das Geld nicht brauchen.
    Liebe, als seiest Du niemals verletzt worden.
    Tanze, als würde Dir niemand dabei zusehen.
    Singe, als würde Dir niemand dabei zuhören.
    Lebe als wäre es der Himmel auf Erden.

    Ich füge hinzu: Schreibe als ob es niemand lesen würde.

    In diesem Sinne wünsche ich mir viele Leser (grins).

    Ronald Engert